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A.1 Grundlehrgang

für fachtechnisches Aufsichtspersonal in der KMB

Inhalte

Mit der erfolgreichen Teilnahme am Grundlehrgang „Fachtechnisches Aufsichtspersonal in der Kampfmittelbeseitigung“ ist die Fachkunde für folgende Tätigkeiten erlangt:

  • Aufsuchen, Freilegen, Bergen
  • Aufbewahren und Verbringen
  • innerhalb der Betriebsstätte Transport, Überlassen und Empfangnahme
  • Überlassen von Fundmunition.

Keine Fachkunde wird z.B. vermittelt für:

Bearbeiten und Vernichten von Munition, sprengkräftigen Kriegswaffen und Fundmunition. Wiedergewinnen explosionsgefährlicher Stoffe aus Munition einschließlich sprengkräftiger Kriegswaffen Durchführung von Sprengarbeiten. Umgang mit pyrotechnischen Sätzen und pyrotechnischen Gegenständen.

Besondere Zulassungsvoraussetzungen

a. Lebensalter über 21 Jahre
b. Unbedenklichkeitsbescheinigung nach §34 der 1. SprengV.

Besondere Zulassungsvoraussetzungen:

a. Abgeschlossene technische Berufsausbildung (der Abschluss muss im Deutschen und Europäischen Qualifikationsrahmen mindestens dem Niveau 4 zugeordnet sein) und Nachweis von mindestens 2 Jahren praktischer Tätigkeit in einem gewerblichen Unternehmen oder bei einem staatlichen Kampfmittelräumdienst. Diese Tätigkeiten müssen das Aufsuchen, Freilegen oder Bergen von Fundmunition unter Aufsicht verantwortlicher Personen beinhalten.
oder
b. Abgeschlossene technische oder naturwissenschaftliche Hochschul- oder Fachhochschul Ausbildung (der Abschluss muss im Deutschen und Europäischen
Qualifikationsrahmen mindestens dem Niveau 6 zugeordnet sein) und Nachweis von mindestens einem Jahr praktischer Tätigkeit als Beschäftigter i. S. d. § 2 Abs. 2 Nrn. 1-3 ArbSchG in einem gewerblichen Unternehmen oder bei einem staatlichen EMC EOD Training Kampfmittelräumdienst. Diese Tätigkeiten müssen das Aufsuchen, Freilegen oder Bergen von Fundmunition unter Aufsicht verantwortlicher Personen beinhalten.
oder
c. Nachweise über eine Ausbildung bei der Bundeswehr als „Fachkundiger Munition“ und eine mindestens 6 Monate praktische Tätigkeit als Beschäftigter i. S. d. § 2 Abs. 2 Nrn. 1-3 ArbSchG in einem gewerblichen Unternehmen oder bei einem staatlichen Kampfmittelräumdienst. Diese Tätigkeiten müssen das Aufsuchen, Freilegen oder Bergen von Fundmunition unter Aufsicht verantwortlicher Personen beinhalten.
oder
d. Nachweis von mindestens 4 Jahren praktischer Tätigkeit als Beschäftigter i. S. d. § 2 Abs. 2 Nrn. 1-3 ArbSchG in einem gewerblichen Unternehmen oder bei einem staatlichen Kampfmittelräumdienst. Diese Tätigkeiten müssen das Aufsuchen, Freilegen oder Bergen von Fundmunition unter Aufsicht verantwortlicher Personen beinhalten.

Abschluss

Zeugnis über die Teilnahme an staatlich anerkannten Lehrgängen nach § 32 1. SprengV nach erfolgreicher praktischer, schriftlicher und mündlicher Prüfung zur Erlangung eines Befähigungsscheines nach § 20/Erlaubnis nach § 7 SprengG.

Sonstiges

Zertifizierung nach AZAV und Förderfähigkeit: Wir sind zertifiziert nach AZAV, dadurch ist diese Ausbildung über die Agentur für Arbeit förderfähig. Bei Fragen hierzu stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Zum Nachweis der erforderlichen praktischen Tätigkeit als Hilfskraft in den jeweiligen Aufgabenfeldern der Kampfmittelbeseitigung verwenden Sie bitte das Formblatt im Downloadbereich.

Downloadbereich

Günter Bochmann

Dozent National / Leiter Academy

Termine

13. Januar – 13. März 2020

05. Oktober – 04. Dezember 2020

Dauer

45 Tage / je 8 Stunden

Kosten

7.630,00€ zzgl. gesetzl. Mehrwertsteuer incl. Lehrmaterial, Prüfungs-und Dokumentengebühr sowie Verpflegungsleistungen (Kaffeepause I, Mittagessen, Kaffeepause II)
EOD Academy